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Trainspotting

von Irvine Welsh

Wiederaufnahme:
15.09.1998

 

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Trainspotting

von Irvine Welsh

Mit: Steffen Höld, Ingrid Höller, Sabine Kistler, Regina Leitner, Max Mayer, Marius Schiener, Andre Settembrini, Christian Strasser.

Regie: Hakon Hirzenberger.
Bühnenbild: Monika Rovan.
Kostüme: Ingrid Leibezeder.
Musikdramaturgie: Wolfgang Peidelstein.
Lichtgestaltung: Alexander Böhmler.

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Heroin ist die Droge Mark Rentons, der Erzählfigur des Stückes. Heroin macht für Mark Renton alles andere gegenstandslos: "Wenn du an der Nadel hängst, hast du nur eine Sorge: Wo kriegst du Stoff her. Aber wenn du davon runter bist, mußt du dir plötzlich über allen möglichen Scheiß Gedanken machen.". Für Mark Renton ist Heroin eine Notbremse. Es ermöglicht ihm, sich einer Gesellschaft zu entziehen, die Individuen fordert, die immer besser, schneller und reibungsloser funktionieren müssen. Einer Gesellschaft, die selbstbestimmtes Leben auf dem Altar des Konsums und der Warenwelt geopfert hat.
Das Thema des Stückes ist nicht die Heroinabhängigkeit als extremste Form der Sucht, sondern die Sucht an sich. Es ist für eine Gesellschaft einfacher Heroinabhängige auszugrenzen und zu stigmatisieren, als sich mit den eigenen Süchten und deren Ursachen auseinanderzusetzen.
"Trainspotting" ist ein "Spitzenstück". Es zeigt die extremsten Formen von Sucht, ohne den Blick von gesellschaftlich geduldeten Süchten und legalisierten Drogen abzulenken.

 

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