Stefan Eibelwimmer
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Kirschkernweitspucken

Eine süß-saure Adaption des „Kirschgartens

von Sina Heiss und Ensemble
Ein Theaterprojekt mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund von ADA – Alternative Solidarität und Theater Phönix
mit Maya Abdelgawad, Elisabeth Ameh , Maura Badi , Maria Cotenescu , Kathrin El-Schehadh , Carla Farcas , Patricia Grechova , Ella Hasanagic , David Iancu , Melissa Kücükuncular , Jennifer Mhkoyan , Alina Midzic , Enaidin Midzic , Robin Reynoso , Adrian Sanchez , Angelika Stelmachowska
Workshopleitung/Textfassung/Regie: Sina Heiss
Elementare Musikpädagogik (ABPU)/Regieassistenz: Christina Höritzauer
Theaterpädagogische Assistenz: Marlene Lettner
Projektleitung ADA: Necla Tuncel
Koordination ADA: John Abraham
Dramaturgie: Silke Dörner
Filmische Projektdokumentation: Şehmus Poyraz Yıldırım
Uraufführung: 23.05.2017 Saal
Letzte Vorstellung: 31.05.2017
Dauer: 1h 25min

Jugendliche treffen sich zu einem gemeinsamen Wochenende in einem Landhaus in Rumänien. Einer von ihnen soll das Haus angeblich geerbt haben und lädt zu einer Party ein. Was sie aber nicht wissen, ist, dass ihm das Haus eigentlich gar nicht gehört. Der unwissentliche Einbruch führt die Gruppe in einen Raum, in dem die Regeln und Normen der Gesellschaft außer Kraft gesetzt sind. Gemeinsam erschaffen sie sich eine Fantasiewelt. Dort treffen sie auf vier Geister: Simina, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, das irgendwie „anders“ ist, trotzdem aber auch nur ein Gast auf der Party sein möchte. Die „Dame aus dem Jenseits”, ein freundlicher Hausgeist, der schon seit über hundertfünfzig Jahren in der Villa lebt und Gegenwart auf Vergangenheit prallen lässt. Die „Kirschkönigin”, ein märchenhaftes Wesen, das eigentliche keine Wünsche erfüllen kann, dafür aber Kirschen verteilt und immer wieder an den wahren „Besitz” im Leben erinnert. Und Pikachu, ein Pokémon, das von seinem früheren Besitzer im Schrank vergessen wurde und jetzt neue Freunde sucht. Diese fantastischen Figuren sprengen für ein Wochenende die Grenzen von Raum und Zeit. Sie bieten den Jugendlichen spannende und ungewöhnliche Lösungsansätze für Probleme, die mit Andersartigkeit, Generationskonflikten, Besitzdenken, unerfüllter Liebe und Streit zu tun haben.

Am Tag der Abreise bleiben den Jugendlichen nur ihre Erinnerungen. Doch aus Erinnerungen können wir lernen, denn: Alles spielt immer im Kopf!

Fotos

Sujet: Stefan Eibelwimmer

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