© Helmut Walter / Stefan Eibelwimmer
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Taumel und Tumult

Eine pandemische Posse

mit Nadine Breitfuß , Martin Brunnemann , Anna Maria Eder , Sven Sorring
Regie: Florian Pilz
Bühne: Michaela Mandel
Kostüme: Antje Eisterhuber
Lichtgestaltung: Christian Leisch
Musik: Gilbert Handler
Choreografie: Doris Jungbauer
Dramaturgie: Silke Dörner
Aufführungsort: Saal

Ein Hotel in der Innenstadt, chronisch unterbelegt und gespenstisch still. Hier harren seit Ausbruch der Pandemie Hotelmanager Gregori, Portier Adam und Zimmermädchen Luzia der Dinge und hoffen auf bessere Zeiten.
Dann, nach 142 Tagen, endlich der erste Gast: Frau Conradi, mit C. Das verheißt Aufbruchsstimmung nach einem tristen Jahr ohne Kundenkontakt, ohne Berührungen. Zwar macht ein Gast allein noch keinen Frühling, aber bei Gregori weckt es die Hoffnung auf einen Neuanfang und die Schmetterlinge in seinem Bauch. Vor allem, als er einen vermeintlichen Liebesbrief von Frau Conradi mit C. erhält. Doch da dieser Brief leider nicht der einzige ist, der vom Himmel fällt, nimmt das Spiel von Zufall und Verwechslung seinen Lauf. Einzig Adam hat noch einen Hauch von Überblick und fortan alle Hände voll zu tun, die schicksalhafte Post an die richtige Frau, den richtigen Mann zu bringen.
 
Thomas Arzt ist mit „Taumel und Tumult“ eine herrlich skurrile Posse gelungen. In bester Komödientradition eines Nestroy oder Goldoni entspinnt er seine Geschichte um Missverständnisse durch schicksalhaft fehlgeleitete Briefe und zeigt Menschen und ihre Existenz in pandemischen Zeiten – berührend und komisch zugleich.

Fotos

Sujet: Stefan Eibelwimmer / Foto Helmut Walter