Willkommen zum Saisonstart! Unsere Website ist noch im Aufbau, der Vorverkauf für Oktober läuft aber bereits. Karten für November gehen mit 30. 9. in Verkauf.
Willkommen zum Saisonstart! Unsere Website ist noch im Aufbau, der Vorverkauf für Oktober läuft aber bereits. Karten für November gehen mit 30. 9. in Verkauf.



1983 wird am Leondinger Harter Plateau ein altes Pulvermagazin mit geringen finanziellen Mitteln als Kleinbühne adaptiert – die „Spielstatt Leonding“ ist geboren. Bald wird es dort räumlich zu eng, so beginnt 1986 die Suche nach einem neuen Theaterraum. Das alte Phönix-Kino in der Wiener Straße schließt im Sommer 1987 seine Pforten und wird zur Vermietung angeboten. Die Spielstatt legt Pläne zum Umbau des Kinos in ein Kulturzentrum vor. Mit einem „Fest fürs Phönix“ beginnen die Spielstätter am 16. November 1987 mit über 1000 Besuchern auch öffentlichkeitswirksam eine Kampagne für den neuen Standort, die Pläne werden jedoch in schwierigen Verhandlungen mit Stadt und Land abgeblockt. Das mündet im Jänner 1988 in der friedlichen Besetzung des Phönix und der Entscheidung, zu sechst das Haus in Eigenverantwortung zu kaufen.

Am 12. Dezember 1989 eröffnet das Theater Phönix schließlich offiziell, „Rozznjogd“ von Peter Turrini wird als erste Produktion gespielt. Bis 1996 führte Georg Schmiedleitner als erster künstlerischer Leiter die Geschicke des Hauses, 1995 erhält das Theater den Großen Landespreis für Initative Kulturarbeit des Landes Oberösterreich. 1996 wird Friedrich Schillers „Die Räuber“ in der Inszenierung von Georg Schmiedleitner zu den Schillertagen nach Mannheim eingeladen. 1996 übernimmt Harald Gebhartl die künstlerische Leitung, die er bis 2022 innehat. In dieser Zeit wächst das Haus: Eine angrenzende Lagerhalle wird angekauft und umgebaut. So finden Werkstätten, Proberäume, Tonstudio und Künstler:innenwohnungen direkt hinter dem Theatersaal Platz.

Das Phönix genießt über die Landesgrenzen hinaus einen guten Ruf in Sachen innovativer Klassikerbearbeitung und Autor:innenarbeit, wofür 2006 der Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich und 2013 der Kleine Landespreis für Kunst im interkulturellen Dialog verliehen wird. Die Phönix-Produktion „Höllenangst“ von Johann Nestroy in der Regie von Susanne Lietzow wird 2014 mit dem Nestroy-Preis in der Kategorie Beste Bundesländer Aufführung ausgezeichnet.

Ab der Spielzeit 2022/23 leitet Silke Dörner, langjährige Dramaturgin am Haus, gemeinsam mit Geschäftsführerin Romana Staufer-Hutter das Phönix und setzt neben den klassischen Qualitäten einen Fokus auf Offenheit und Vielfalt in der Theaterlandschaft.