Das Wort „Habgier“ beschreibt erschreckend gut die politische Lage unserer Zeit. Mächtige Staatsoberhäupter dieser Welt greifen mit unverhohlener Gier nach allem, wovon sie glauben, es steht ihnen zu. Menschlichkeit, Verantwortung und Rücksicht scheinen Tugenden geworden zu sein, die der Vergangenheit angehören. Doch nicht nur in der Politik wird gegiert. Vielleicht tragen wir alle etwas Habgier in uns?
Johanna Egger und Theo Helm beschäftigen sich an diesem Abend auf musikalische Weise mit der Todsünde „Habgier“. Mit Cover-Songs und Eigenkompositionen blicken sie auf das Weltgeschehen und entdecken dabei vielleicht auch die ganz persönliche Habgier der/des Einzelnen.