In Anbetracht der Absurdität des Lebens beginnt Kaiser Caligula, seine uneingeschränkte Macht dafür zu nutzen, Unmögliches von seinen Untertanen zu fordern.
Albert Camus verbindet großes Historiendrama mit bissigen Dialogen und der Philosophie des Absurden. Der antike Tyrann wird zum modernen Charakter, der nach unbändiger Freiheit strebt in einem System, das seinem willkürlichen Handeln nicht Herr wird.
In Anbetracht der Absurdität des Lebens und seiner tiefen Traurigkeit darüber, dass der Mensch sterben muss und deswegen nicht wirklich glücklich sein kann, beginnt der römische Kaiser Caligula, seine uneingeschränkte Macht dafür zu nutzen, Unmögliches von seinen Untertanen zu verlangen. Seine Vertrauten ermöglichen noch jeden grausamen Wunsch, während der Senat händeringend versucht, seine unberechenbarsten Launen zu zügeln und in produktive Bahnen zu lenken. Doch Caligula wünscht sich nur, den Mond zu besitzen, und der Staatshaushalt muss saniert werden …
Albert Camus verbindet großes Historiendrama mit seiner bissig-lakonischen Dialogführung und der berühmten Philosophie des Absurden. So wird aus einem antiken Tyrannen ein moderner Charakter, der nach unbändiger Freiheit strebt in einem politischen System, das seinem willkürlichen Handeln nicht Herr wird.