Das Kalkwerk

Seit Jahren will Konrad eine einzigartige Studie über das Gehör verfassen. Um sich endlich voll und ganz darauf konzentrieren zu können, ersteigert er ein stillgelegtes Kalkwerk.

Philipp Preuss und Felix Römer gelingt es, Thomas Bernhards Roman über die Geschichte einer Obsession zu erweitern und neu zu erzählen.

©  Thomas Aurin
Gastspiel:
24.03.2026
Spielstätte:
Phönix:Saal

Besetzung

Inhalt

Seit Jahren will Konrad eine einzigartige Studie über das Gehör verfassen. Um sich endlich voll und ganz darauf konzentrieren zu können, ersteigert er ein stillgelegtes Kalkwerk. In der Abgeschiedenheit, ohne den störenden Einfluss der lärmenden Gesellschaft, beginnt er die Arbeit an seinem großen Werk. Seine gelähmte Frau dient ihm dabei als Versuchsobjekt: Über Wochen und Monate testet er an der Wehrlosen die Wirkung verschiedenster Konsonanten, Vokale und Lautkonstellationen. Doch Konrad schafft es nicht, seine Gedanken auf Papier zu bringen. 
Diese gefeierte Dramatisierung, die ursprünglich für die Schaubühne Berlin inszeniert wurde, lässt Thomas Bernhards 1970 erschienenen Roman die Geschichte einer verzweifelten, wütenden Obsession erzählen. Was passiert, wenn man am eigenen Anspruch scheitert und das Leben dadurch sinnlos erscheint?

Philipp Preuss und Felix Römer gelingt es, den Kontext zu erweitern und Brücken zu zeitgleich entstandenen Phänomenen der österreichischen Kunstszene zu schlagen: Der Gedanken-Exzess führt in die Kunst-Orgie. 

Einblicke