Das Wort „Habgier“ beschreibt erschreckend gut die politische Lage unserer Zeit. Doch nicht nur in der Politik wird gegiert. Vielleicht tragen wir alle etwas Habgier in uns? Ein szenisch-musikalischer Abend von und mit Johanna Egger und Theo Helm.
Neid, Völlerei, Habgier, Wollust, Hochmut, Trägheit und Zorn. Wenn man heute Todsünden googelt, erhält man als Erstes eine Definition des Instituts der deutschen Wirtschaft: „Sieben Motive und Verhaltensweisen, die Menschen im Alltag begleiten, aber zugleich als Vergehen moralisch gebrandmarkt sind.“ Doch wie manifestieren sich diese Todsünden in unserer modernen Welt? Und wie real ist die Brandmarkung, wenn man sich ihnen denn doch hingibt?
In der Veranstaltungsreihe am Phönix:Balkon setzen wir uns über die nächsten zwei Spielzeiten mit den Todsünden auseinander. Dabei entstehen sieben sehr unterschiedliche Abende, was den Inhalt, aber auch, was die Form angeht.
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Das Wort „Habgier“ beschreibt erschreckend gut die politische Lage unserer Zeit. Mächtige Staatsoberhäupter dieser Welt greifen mit unverhohlener Gier nach allem, wovon sie glauben, es steht ihnen zu. Menschlichkeit, Verantwortung und Rücksicht scheinen Tugenden geworden zu sein, die der Vergangenheit angehören. Doch nicht nur in der Politik wird gegiert. Vielleicht tragen wir alle etwas Habgier in uns?
Johanna Egger und Theo Helm beschäftigen sich an diesem Abend auf musikalische Weise mit der Todsünde „Habgier“. Mit Cover-Songs und Eigenkompositionen blicken sie auf das Weltgeschehen und entdecken dabei vielleicht auch die ganz persönliche Habgier der/des Einzelnen.