Stolz und Vorurteil* (*oder so)

Isobel McArthur nach Jane Austen
Deutsch von Silke Pfeiffer

Jane Austens Meisterwerk von 1813 um die kluge und unabhängige Elizabeth Bennet betrachtete ihre Gesellschaft kritisch. In Isobel McArthurs Neufassung verkörpern fünf Dienstmädchen temporeich und witzig nicht nur Elizabeth und Mr. Darcy sondern nahezu das gesamte Personal des Romans und erzählen so mit Slapstick und Popsongs auch von weiblicher Selbstbestimmung und ökonomischer Abhängigkeit. 

 

©  Andreas Kurz
Premiere:
11.03.2027
Spielstätte:
Phönix:Saal

Besetzung



Musik
Andreas Radovan

Lichtgestaltung
Christian Leisch

Choreografie
Sophie Melem


Gabriele Deutsch
©   Zoe Goldstein
Gabriele Deutsch
Johanna Egger
©   Andreas Kurz
Johanna Egger
Karina Möller-Pele
© Andreas Kurz
Karina Möller-Pele
Nanette Waidmann
©   Volker Schmidt
Nanette Waidmann

Inhalt

„Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein alleinstehender Mann, der ein beträchtliches Vermögen besitzt, einer Frau bedarf.“ Das findet zumindest Mrs. Bennet, die ihre fünf Töchter so schnell und gewinnbringend wie möglich an den Mann von Rang bringen will – mit wechselndem Erfolg.


Der weltbekannte Roman von 1813 verbindet die Liebesgeschichte der klugen und unabhängigen Elizabeth Bennet mit einer kritischen Betrachtung der damaligen Gesellschaft. Isobel McArthurs gefeierte Neufassung von Jane Austens Meisterwerk wiederum gibt denen eine Stimme, die – obwohl unverzichtbar – meist unerwähnt bleiben. In einer wahren Tour de Force verkörpern fünf Dienstmädchen temporeich und witzig nicht nur die sarkastische Elizabeth und den schnöseligen Mr. Darcy, sondern nahezu das gesamte Personal des Romans.


Inmitten von Slapstick, Popsongs und einer scheinbar altmodischen Liebesgeschichte entsteht dabei eine Erzählung von weiblicher Selbstbestimmung und ökonomischer Abhängigkeit, die uns so weit entfernt gar nicht vorkommt.