Kasimir und Karoline

Ödön von Horváth

Ödön von Horváths Volksstück aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise 1932 macht mit bitterer Klarheit sichtbar, wie Liebe, soziale Unsicherheit und Abstiegsängste untrennbar miteinander verknüpft sind. Auf dem Münchner Oktoberfest treffen Verzweiflung, Sehnsucht und soziale Ungleichheit aufeinander. Kasimir, arbeitslos
geworden, verliert den Halt – und Karoline. Während sie vom Aufstieg träumt, droht er an seinem Abstieg zu zerbrechen.

©  Andreas Kurz
Premiere:
27.11.2025
Dauer:
1h 15min, keine Pause
Spielstätte:
Phönix:Saal

Besetzung


Ausstattung
Karla Fehlenberg

Lichtgestaltung
Christian Leisch



Karina Möller-Pele
© Andreas Kurz
Karina Möller-Pele
Martin Brunnemann
© Andreas Kurz
Martin Brunnemann
Johanna Egger
©   Andreas Kurz
Johanna Egger
David Fuchs
© Eisterhuber, Leisch
David Fuchs
Jonas Kling
©   Kimi Palme
Jonas Kling
Matthias Hack
© Tania Marcadella
Matthias Hack
Wolfgang H. Wimmer
©   privat
Wolfgang H. Wimmer

Inhalt

Ödön von Horváths Volksstück aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise 1932 macht mit bitterer Klarheit sichtbar, wie Liebe, soziale Unsicherheit und Abstiegsängste untrennbar miteinander verknüpft sind. Auf dem Münchner Oktoberfest treffen Verzweiflung, Sehnsucht und soziale Ungleichheit aufeinander. Kasimir, arbeitslos
geworden, verliert den Halt – und Karoline. Während sie vom Aufstieg träumt, droht er an seinem Abstieg zu zerbrechen.


In scheinbar harmloser Jahrmarktskulisse entlarvt Horváth eine Gesellschaft am Rand des Abgrunds. Mit lakonischem Witz, präziser Sprache und unbestechlichem Blick hält „Kasimir und Karoline“ auch heute noch einen Spiegel vor: Was bleibt vom Menschen, wenn Sicherheit und Status wegbrechen? Das Stück zeigt eindrucksvoll die Zerbrechlichkeit von Beziehungen – und die Sehnsucht nach Nähe in einer zerfallenden Welt.

 

Sie wollen mehr über Ödön von Horváth und sein Werk erfahren? Die Ödön-von-Horváth-Gesellschaft bietet weitere Informationen und will Horváths Werk immer wieder ins Bewusstsein der Menschen rücken.

Einblicke


Andreas Kurz
© Andreas Kurz
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